Außenbereich
Jalousie
Die Jalousie ist ein traditionelles Produkt im Innenbereich, das aber auch für den Außenbereich angewendet wird. Der Begriff Jalousie (franz. Eifersucht) bezeichnete in Frankreich zunächst Fenstergitter, die so beschaffen waren, dass sie den Blick nach außen ermöglichten und gleichzeitig von dort aus die Sicht ins Innere verhinderten. Der Begriff der Jalousie erklärt sich dabei aus der Nachbildung dieser Gitter nach orientalischen Vorbildern aus Harems, in denen der Hausherr eifersüchtig darüber wachte, dass die Gemächer der Frauen gegenüber der Außenwelt abgeschirmt wurden. Ebenso wie diese orientalischen Gitter waren auch die ersten Jalousie-Einsätze für europäische Fensterläden anfangs nicht verstellbar. Erst am 14. April 1812 meldete der Tischler Cochot in Paris seine Erfindung zum Patent an: eine mit verstellbaren und wendbaren Brettchen (Lamellen) versehene Jalousie, die auf dem noch heute verwendeten Prinzip basiert.
Sonnenschutztextilien
Bei Sonnenschutztextilien dominiert heute noch das klassische Gewebe aus Acryl, zu 90 Prozent unbeschichtet und zu 10 Prozent beschichtet. Für spezielle Anwendungen, wie bei Beschattungen, gibt es Variationen, die Sonnenschutz bei gleichzeitiger Transparenz bieten und somit den Blick nach außen bei gleichzeitigem Schutz vor der Sonne gewährleisten. Diese Materialien sind meist regen- und wetterfest und schmutzabweisend. Die Schwerentflammbarkeitsnorm DIN 4102 B1 wird von fast allen Herstellern erfüllt. Wo es auf effektiven Sonnenschutz ankommt, wie zum Beispiel bei Wintergärten, werden häufig aluminiumbedampfte Gewebe angewendet. Die reflektierende Aluminiumbedampfung auf der Außenseite des Sonnenschutzes sorgt mit ihren hohen Reflexionswerten für ein angenehmes Raumklima im Sommer und im Winter für eine zusätzliche Wärmeregulierung. Diese Gewebe können also die Energieeffizienz eines Gebäudes steigern. Zusätzlich gibt es noch Materialien, die für eine komplette Abdunkelung eines Raumes sorgen können und keinen einzigen Lichtstrahl mehr in das Zimmer hineinlassen. Je nach Bedarf können Sie das richtige Gewebe auswählen.
Hülsenmarkise 2040
Um die Hülsenmarkise EUROPE 2040 für große Abmessungen auszuweiten, wurde die Markise mit Montagerohr entwickelt. Ein innovatives Produkt, das sich durch große Ausgereiftheit und eine Vielzahl von Optionen auszeichnet. Besonders zu erwähnen das ausgereifte Kippgelenk, um eine perfekte Schließung der Markise zu garantieren. Diese Markise besitzt eine Regenablaufrinne im Ausfallprofil. Diese mit dazwischen positionierten Edelstahlgelenkarmen ausgerüstete Markise verfügt über eine stranggepresste Schutzhülse, die direkt auf einem verzinktem und pulverbeschichtetem Stahlmontagerohr montiert wird. Die EUROPE 2040 verfügt ebenfalls über einen Kippmechanismus, der eine Neigungsverstellung ermöglicht ohne die Hülse zu verdrehen. Die empfohlenen Maximalmaße betragen 700 cm Breite und 360 cm Ausladung. Die Markise kann anhand ihrer Modulierbarkeit unterschiedliche Ausstattungsoptionen vereinen.
Lamellenvorhänge
Hauptunterschied zur Jalousie ist, dass die Lamellen senkrecht und nicht waagerecht angeordnet sind. Somit können mit Lamellenvorhängen größere Flächen verschattet werden. Aufgrund dieser Eigenschaften, werden Lamellen häufig in Büros, zur Schaffung von guten Bedingungen für die Bildschirmarbeit, eingesetzt. Aber Lamellenvorhänge bzw. Vertikallamellen können Ihnen eine Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten bieten. Kombiniert mit unterschiedlichen Bedienvarianten und Lamellenbreiten von 51 - 127 mm können Lamellenvorhänge sowohl als Fensterdekoration, Sonnenschutz oder auch als auch Raumteiler hervorragend eingesetzt werden. Ihrer Kreativität sind unter den vielen Stoffvarianten keine Grenzen gesetzt.
Regensichere Gewebe
Herkömmliche Markisen spenden zwar Schatten, aber sie müssen bei Regen eingefahren werden, damit sie nicht beschädigt werden. Neuerdings gibt es eine spezielle Regenmarkise, die dem Wetter trotzt. Damit eignet sich dieser Sonnenschutz sehr gut für den privaten und den gewerblichen Bereich. So muss bei schlechtem Wetter die gemütliche Runde auf der Terrasse nicht mehr aufgelöst werden oder der Händler kann seine Auslagen beruhigt unter der Markise liegenlassen. Diese Markise ist mit dem wasserdichten Gewebe Precontaint ausgestattet. Durch das wasserundurchlässige Material kann die Markise problemlos bei Regen ausgefahren bleiben.
Überdachungen
Überdachungen gibt es zum Beispiel für den Wintergarten oder als Vordach: Diese spezielle Wintergarten-Beschattung kann länger herausgezogen werden als das eigentliche Dach ist. Bis zu 1,40 Meter kann diese Beschattung über das Dach hinausragen und bietet zusätzlichen Sonnenschutz, der ähnlich einer Markise ist. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit sich ein Vordach mit Sonnensegel zu gestalten. Dies ist eine hübsche mediterrane Variante des Vordachs an Eingangstüren oder ähnlichem.
Anwendungsbeispiele
Klassenzimmer, Hörsaal: Funktion: heller, blendfreier Arbeitsraum - gute Abschattung bei hohem diffusen Tageslichteinfall für große Raumtiefe - konstantes und behagliches Raumklima - Kontakt zur Außenwelt - Abdunkelung für audio- visuelle Zwecke
Vorschläge: - außen: Ganzmetall- und Verbundraffstore - innen: keine funktionelle Notwendigkeit - außen: Markisoletten, Fassadenmarkise mit Screengewebe - innen: Verdunkelungsanlage
Sonnenschutz für Terrassen
Für die Beschattung einer Terrasse gibt es viele Möglichkeiten. Die Beschattung soll vor zuviel Sonnenlicht und UV-Strahlung schützen. Neben Sonnenschirm und Sonnensegel, sind alle Markisentypen der Renner für den effektiven Sonnenschutz auf der Terrasse. Für die Gastronomie wird der Sonnenschirm, die Pergola, die Großflächenmarkise oder eine normale Markise empfohlen.
